Projekt 2018

24. Februar 2018

Wir machen mit !!!

Voller Elan und guter Ideen haben wir beim Wettbewerb für

"Engagement im Ehrenamt"

unser Projekt eingereicht:

 

Summsige Blumen und raschelnde Laubhaufen -

Angewandter Artenschutz

durch Pflege von regionaler Flora und Fauna

 

Die Gärten und Parks unserer Netzwerk-Teilnehmer sind ideale Orte zur Verbesserung der Lebensgrundlagen von heimischen Pflanzen und Tieren.

Praktizierte Biodiversität durch Anbringen von Nisthilfen, Insektenhotels, Kultur von wertvollen Wirtspflanzen für verschiedenste Insekten, Winterquartiere für seltene Tierarten und ähnliches ist dabei eines unserer erklärten Ziele als Beitrag zum Erhalt von gesunder Heimat und Schutz der Umwelt.

Diese Vielfalt an Engagement ist unser schlagendes Herz des Netzwerks.

Wir möchten damit auch unsere Mitbürger sensibilisieren um das aus den Fugen geratene biologische Gleichgewicht in seiner Komplexität wieder zu begreifen und dadurch zu schützen. 

 

Sich für die bedrohte Insektenvielfalt zu engagieren, haben wir uns nicht allein nur für unseren Aktionstag „Es summt und brummt“ im Juli 2018 zum Thema gemacht. Insektenhotels bauen, bienenfreundliche Blumenwiesen anlegen, Futterpflanzen für seltene Raupen und Schmetterlinge kultivieren – der Inbegriff von naturnahem und ökologischem Gärtnern soll den Gartenbesucher bei uns vor Ort inspirieren, um selbst aktiv und kreativ zu werden. Mit der Errichtung von maßgeschneiderten Schau- und Infotafeln für unser Projekt veranschaulichen wir unsere Gärten im wahrsten Sinne des Wortes als „Lebensräume“, die sich von den „grünen Deko-Zimmern“ aus der üblichen Lifestyle-Werbung klar abheben. Den Gartenbesuchern werden darauf die Kreisläufe des Lebens erklärt und wichtige Zusammenhänge von Mensch, Tier und Natur aufgezeigt. Auch wenn wir hier einen ehrenamtlich unermüdlichen Graphiker als Netzwerk-Teilnehmer in unseren Reihen schätzen, würden wir uns über eine finanzielle Unterstützung für die praktische Umsetzung unserer innovativen Ideen-Tafeln freuen. Dabei haben wir auch an Besucher mit Seheinschränkungen gedacht, die gerne in unseren meist barrierefreien Gärten schwelgen um mit all ihren anderen Sinnen die Natur zu genießen. So würden wir gerne explizit Infotafeln für blinde Mitbürger errichten. Geplant sind auch Hochbeete in unseren öffentlichen Parks und Lehrgärten um die Pflanzen für Rollstuhlfahrer und behinderte Menschen leichter zugänglich zu machen. Viele unserer Netzwerk-Teilnehmer haben selbst bereits Insektenhotels gebaut oder auch längst wertvolle Futterpflanzen für Biene & Co. kultiviert.  Dieses praktische Wissen weiterzugeben ohne gleichzeitig nur „trocken belehrend“ zu wirken, erreichen wir am besten durch den persönlichen Kontakt mit unseren Gartenbesuchern, wenn wir sie direkt teilhaben lassen an Aussaat, Pflege und Ernte oder auch nur am Genuss von standortgerechten Pflanzen. Daher würden wir uns auch sehr über eine finanzielle Unterstützung für die weitere Anschaffung von Werkzeug/Material zum Bau von behindertenfreundlichen Hochbeeten, Insektenhotels  sowie für den zusätzlichen Erwerb von ökologisch gezogenen Samen/Pflanzen von zertifizierten Betrieben aus der Region freuen.

 

Mit dem Eichhörnchen Schutz-Verein aus München sind wir in Kontakt, um beim Auswildern ihrer Schützlinge behilflich zu sein. Die Münchner Ehrenamtler kümmern sich nämlich um verletzte, kranke oder zu junge Eichhörnchen und päppeln diese mühsam wieder auf. In unseren teilnehmenden Parks, aber auch in manch weitläufigem Privatgarten von uns, bieten sich dabei ideale Lebensräume für diese geretteten Tiere an. Volieren bzw. Gehege und andere Utensilien werden hierzu gebraucht, um die Eichhörnchen bei uns in den Parks und Gärten wieder erfolgreich auszuwildern.

 

Auch mit der Igelstation in Weilheim haben wir bereits „angebandelt“, da etliche unserer Gärten sich als ideale Igel-Paradiese erweisen. Junge oder unterernährte Igel werden von Ehrenamtlern während ihrer eigentlichen Winterschlafphase in menschliche Obhut genommen, gefüttert und gepflegt, da sie diese ohne menschliche Zuhilfe in freier Natur nicht überleben würden. Im späten Frühling werden sie dann an geeigneten Plätzen wieder in die Natur eingegliedert. Unsere Teilnehmer mit ihren naturnahen Gärten bieten Refugien unter anderem durch selbst gebaute Winterquartiere, Unterschlüpfe oder auch Igelfutterhäuschen für das stachelige Wildtier des Jahres 2009. Um diese selbst zu errichten bzw. auch Schülergruppen aktiv in diese Schutzaktionen mit einzubeziehen, würden wir uns hier über finanzielle Unterstützung für Werkzeug und Material freuen. 

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